Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturgeschichte

 

Department Germanistik und Komparatistik
Bismarckstr. 1 B
91054 Erlangen

Raum B 408
Telefon 09131-85 29349 oder 22421 (Sekr.)
E-Mail Christine.Lubkoll@fau.de

   

 

 

 

 

 

 

 I. Vita - II. Lehr- und Forschungsschwerpunkte - III. Publikationen - IV. Funktionen

I. Vita

11.7.1956 geboren in Bremen
1975 - 1982 Studium der Germanistik und Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.
1978/79 Studium der Geschichte und der Französischen Literatur an der Faculté des lettres der Universität Bordeaux
1982 Erstes Staatsexamen in den Fächern Germanistik und Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br
1983 - 1985 Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
1983 - 1985 Promotionsstudiengang Germanistik/Geschichte an der FU Berlin
1985 Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
1985 - 1986 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
1986 - 1993 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians- Universität München
1993 Habilitation im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft
1993 -1995 Oberassistentin am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und Vertretungsprofessuren an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, der Philipps-Universität Marburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München
1995 - 2001/2 Professorin für Vergleichende Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt 'Neuere deutsche Literatur' an der Justus-Liebig-Universität Giessen
1997 - 2002 Sprecherin (zusammen mit Prof. Günter Oesterle)des Graduiertenkollegs: 'Klassizismus und Romantik im europäischen Kontext'; Die ästhetische Erfindung der Moderne in Literatur, bildender Kunst , Musik und Alltagskultur
seit 1.4.2002 Professorin für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
seit 2006 Leiterin des Elitestudiengangs 'Ethik der Textkulturen' an der FAU Erlangen-Nürnberg (in Kooperation mit der Universität Augsburg, Sprecher: Prof. Dr. Mathias Mayer)

 II. Lehr- und Forschungsschwerpunkte, wissenschaftliche Aktivitäten und Funktionen

Forschungsschwerpunkte:

Literatur- und Kulturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts; Klassizismus und Romantik im europäischen Kontext; Ästhetische Moderne; Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur; Literatur und ihre Beziehungen zur Musik; Thematologie und Mythenforschung; Kulturgeschichte des Erzählens; Ethik und Literatur; Literatur und Wissensdiskurse; Literatur und Zukunftsdiskurse; polychrone Literaturgeschichtsschreibung der Moderne (1750-2000)

Wissenschaftliche Aktivitäten:

  • Gewähltes Mitglied des Fachkollegiums 105 (Literaturwissenschaften) der DFG
  • Mitherausgeberin des 'Jahrbuchs der Deutschen Schillergesellschaft'
  • Mitherausgeberin der Zeitschrift 'Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen'
  • Mitherausgeberin der Reihe "Grundlagen der Germanisitk" im Erich Schmidt Verlag
  • Mitherausgeberin der Reihe 'Hermaea' im Verlag De Gruyter
  • Mitherausgeberin der Reihe 'Ethik-Text-Kultur' im Fink-Verlag Paderborn
  • Mitherausgeberin der Reihe 'Literatura' im Ergon-Verlag, Würzburg
  • Mitglied der Deutschen Schillergesellschaft
  • Mitglied der Goethe-Gesellschaft
  • Mitglied der Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
  • Leiterin des Elitestudiengangs 'Ethik der Textkulturen' an der FAU Erlangen-Nürnberg (in Kooperation mit der Universität Augsburg, Sprecher: Prof. Dr. Mathias Mayer)
  • Sprecherin (zus. mit Prof. Dr. Klaus Mecke) des EFI-Projekts 'Physik und Literatur' (ELINAS) an der FAU
  • Mitglied des interdisziplinären Zentrums für Literatur und Kultur der Gegenwart an der Universität Erlangen (IZG)

Funktionen:

  • Gewähltes Mitglied des Senats der FAU
  • Vorsitzende des Promotionsausschusses Dr. phil.
  • Mitglied der Kommission zur Konfliktlösung an wissenschaftlichen Arbeitsplätzen (Konfliktkommission)

 III. Publikationen

1. Monographien:

Mythos Musik. Poetische Entwürfe des Musikalischen in der Literatur um 1800. Freiburg i.Br. 1995.

"...und wär's ein Augenblick." Der Sündenfall des Wissens und der Liebeslust in Faustdichtungen von der 'Historia' bis zu Thomas Manns 'Doktor Faustus'. Rheinfelden 1986.

2. Herausgeberschaften:

  • E.T.A.-Hoffmann-Handbuch. Epoche - Werk - Wirkung. Hg. von Christine Lubkoll und Harald Neumeyer. Stuttgart 2015
  • Schreibszenen .Kulturpraxis - Poetologie - Theatralität. hg. von Christine Lubkoll und Claudia Öhlschläger. Freiburg i.Br. 2015
  • seit 2015 (zusammen mit Aura Heydeneich und Klaus Mecke): ELINAS-Schriftenreihe im Verlag De Gruyter
  • Spiel und Ernst. Formen-Poetiken-Zuschreibungen. Zum Gedenken an Erika Greber. Hg. von Dirk Kretzschmar, Christine Lubkoll, Dirk Niefanger und Stefan Schukowski. Würzburg 2014
  • Julia Fäcke, An den Grenzen der Sprache. Literarische Beschreibungen des Unsagbaren am Beispiel der späten Prosa Ingeborg Bachmanns und Samuel Becketts. Würzburg 2013 (= Bibliotheca Academica Bd.3)
  • Literatur als Wagnis/Literature as a Risk. DFG-Symposion 2011. Hg. von Georg Braungart, Achim Geisenhanslücke, Christine Lubkoll und Monika Schmitz-Emans. Berlin/Boston 2013
  • seit 2011 (zusammen mit Stephan Müller): Reihe "Hermaea" im Verlag De Gruyter
  • Literarische Räume. Architekturen – Ordnungen – Medien. Hg. von Martin Huber, Christine Lubkoll, Steffen Martus und Yvonne Wübben. Berlin 2012.
  • seit 2009 (zusammen mit Martina Wagner-Egelhaaf): Reihe "Grundlagen der Germanisitk" im Erich Schmidt Verlag
  • seit 2009 (zusammen mit Joachim Jacob, Mathias Mayer und Claudia Öhlschläger): Reihe "Ethik-Text-Kultur" im Fink-Verlag
  • Lexikon der Bibelhermeneutik. Begriffe-Methoden-Theorien-Kontexte. Hg. von Christine Lubkoll, Oda Wischmeyer u. a. Berlin/New York 2009
  • Ethical Turn. Geisteswissenschaften in neuer Verantwortung. Hg. von Christine Lubkoll und Oda Wischmeyer. Paderborn 2009.
  • Beschreibend wahrnehmen - wahrnehmend beschreiben. Sprachliche und ästhetische Aspekte kognitiver Prozesse. Hg. von Peter Klotz und Christine Lubkoll. Freiburg i. Br. 2005.
  • Das Imaginäre des Fin de Siècle. Freiburg i.Br. 2002.
  • Entre Classicisme et Romantisme autour de 1800. Gastherausgeberschaft für den Band 15 (2001) der Zeitschrift "Revue Germanique". Paris 2001.
  • Heinrich von Kleist. Gewagte Experimente und kühne Konstellationen zwischen Klassizismus und Romantik. Hg. von Christine Lubkoll und Günter Oesterle. Würzburg 2001.
  • seit 2001 (zusammen mit Richard Brinkmann, Ulla Fix, Jürgen Fohrmann, Klaus Grubmüller, Helmut Henne, Johannes Janota, Dorothee Kimmich): Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen.
  • seit 1999 (zusammen mit Wilfried Barner†, Ernst Osterkamp und Ulrich Raulff; seit 2015: Alexander Honold): Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft.

3. Aufsätze:

  • ´Unendliche Sehnsucht` der Romantik. In: Unendlichkeit. 36. Erlanger Universitätstage. Hg. Rudolf Freiburg. 2015 (im Druck).
  • Einleitung. In: Schreibszenen .Kulturpraxis - Poetologie - Theatralität. Hg. Christine Lubkoll, Claudia Öhlschläger. Freiburg i. Br. 2015, S. 7-21.
  • Musik in Literatur: Telling. In: Nikola Gess, Alexander Honold (Hg.), Handbuch Literatur und Musik. Ersch. Berlin/Boston 2015
  • Von Mäusen, Affen und anderem Getier. Kafkas narrative Ethik zwischen Anthropologie und Diskurskritik. In: Von armen Schweinen und bunten Vögeln. Tierethik im kulturgeschichtlichen Kontext. Hg. Stephanie Waldow. Paderborn 2014, S. 155-174.
  • Über den ästhetischen Witz. Jean Pauls ‚Siebenkäs‘ als Modell einer literarischen Lachkultur. In: Jean Paul, der Fremde. Hg. Gunnar Och. Bielefeld 2014, S. 67-82.
  • Schachspiel als Sprachkritik. Die Philosophie Wittgensteins in Ingeborg Bachmanns Roman 'Malina'. In: Spiel und Ernst. Formen - Poetiken - Zuschreibungen. Zum Gedenken an Erika Greber. Hg. von Dirk Kretzschmar, Christine Lubkoll, Dirk Niefanger und Stefan Schukowski. Würzburg 2014, S. 329-342.
  • Einleitung. In: Spiel und Ernst. Formen - Poetiken - Zuschreibungen. Zum Gedenken an Erika Greber. Hg. von Dirk Kretzschmar, Christine Lubkoll, Dirk Niefanger und Stefan Schukowski. Würzburg 2014, S. 7-16.
  • Beethovens "Spätstil" und seine Mythisierung bei Adorno und Thomas Mann. In: Altersstile im 19. Jahrhundert. Hg. von Gerhard Neumann und Günter Oesterle. Würzburg 2014, S. 125-139.
  • Erich Fried, Frühe Gedichte (1944/45). In: Handbuch der deutschsprachigen Exilliteratur. Von Heinrich Heine bis Herta Müller. Hg. Bettina Bannasch und Gerhild Rochus. Berlin/Boston 2013, S. 306-313.
  • Einleitung zu: Wagnis, Risiko und ihre Anschlussfähigkeit an poetologische Konzepte und Zentralbegriffe. In: Literatur als Wagnis/Literature as a Risk. DFG-Symposion 2011. Hg. Monika Schmitz-Emans. In Zusammenarbeit mit Georg Braungart, Achim Geisenhanslüke und Christine Lubkoll. Berlin/Boston 2013, S. 503-510.
  • "Vor" und "hinter" der Schwelle. Über eine Manuskriptseite von Kafkas 'Der Process'. In: Der ganze Prozess. 33 Nahaufnahmen von Kafkas Manuskript. Marbacher Magazin 145, hg. von der Deutschen Schillergesellschaft. Redaktion Dietmar Jaegle. Stuttgart 2013, S. 64-66.
  • Was heißt und wozu dient heute literarische Bildung? Diskussionsaufruf im Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, zusammen mit Wilfried Barner, Ernst Osterkampf und Ulrich Raulff. In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft (57) 2013, S. 375-378.
  • Rache, Rausch und Revolte. Tötungsakte bei Schiller, Klinger und Kleist. In: Töten. Ein Diskurs. Hg. von Agnes Bidmon und Claudia Emmert. Heidelberg [u.a.] 2012, S. 230-243.
  • Ingeborg Bachmann und Paul Celan. In: Markus May, Peter Goßens, Jürgen Lehmann (Hgg.): Celan-Handbuch. 2. Aufl. Stuttgart/Weimar 2012, S. 317-319.
  • ‚Den lieb´ ich, der Unmögliches begehrt.’ Utopismus und Skeptizismus in Goethes ‚Faust’. In: Faust I/II. Hg. von Ortrud Gutjahr. Würzburg 2012, S. 167-184.
  • Einleitung. In: Literarische Räume. Architekturen – Ordnungen – Medien. Hg. von Martin Huber, Christine Lubkoll, Steffen Martus, Yvonne Wübben. Berlin 2012, S. 9-16.
  • Schattenrätsel. Mythos als Aufklärung in Ingeborg Bachmanns Erzählung ‚Das Lächeln der Sphinx’. In: Fragen an die Sphinx. Kulturhermeneutik einer Chimäre zwischen Mythos und Wissenschaft. Hg. von Bernadette Malinowski, Jörg Wesche, Doren Wohlleben. Heidelberg 2011, S. 229-239.  [auch in: Berührungen. Komparatistische Perspektiven auf die frühe deutsche Nachkriegsliteratur. Hg. von Günter Butzer, Joachim Jacob. München 2012, S. 137-144.]
  • Tieck und die Musik. In: Claudia Stockinger u. a., Tieck-Handbuch. Stuttgart/Weimar 2011, S. 272-283.
  • "Die heilige Cäcilie" oder Narration als Irritation. Das Erzählmodell Heinrich von Kleists. In: Der Deutschunterricht, H. 1 (2011), S. 35-43.
  • Prätexte - Kontexte. Intertextualität als kontextualisierendes Verfahren der Literatur. In: Peter Klotz, Paul R. Portmann-Tselikas, Georg Weidacher (Hg.): Kontexte und Texte. Soziokulturelle Konstellationen literalen Handelns. Tübingen 2010, S. 227-244.
  • Thematologie. In: Jost Schneider (Hg.), Methodengeschichte der Germanistik. Berlin/New York 2009, S 747-762.
  • Kunstgrammatik und Hieroglyphenschrift. Die Sonatenform als klassizistisch-romantisches Zeichenmodell. In: Markus Dauss, Ralf Haekel (Hg.), Leib/Seele - Geist/Buchstabe. Dualismen in der Ästhetik und den Künsten um 1800 und 1900. Würzburg 2009, S. 169-181.
  • E. T. A. Hoffmann als Erzähler. In: E. T A. Hoffmann Jahrbuch 17 (2009), S. 7-19.
  • Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik. In: Ingo Breuer (Hg.), Kleist-Handbuch. Leben-Werk-Wirkung. Stuttgart/Weimar 2009, S. 137-142.
  • "Der Verlorne Sohn oder die umgeschmolzenen Räuber". Schillers Drama zwischen antikischem Abgrund und biblischer Versöhnung. In: Ortrud Gutjahr (Hg.), Die Räuber von Friedrich Schiller. Bruderbande und Räuberchor in Nicolas Stermanns Inszenierung am Thalia Theater Hamburg. Würzburg 2009, S. 145-156. (= Reihe: Theater und Universität im Gespräch 9)
  • "Der ganze Mensch." Anthropologische Konzepte des Sturm und Drang. Goethe: "Prometheus", "Faust"; Schiller: "Der Verbrecher aus Infamie", "Die Räuber". In: Der Deutschunterricht 3/2009, S. 2-20.
  • Fingierte Mündlichkeit - inszenierte Interaktion. Die Novelle als Erzählmodell. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 36.3 (2008), S. 381-402.
  • Ingeborg Bachmanns 'Anrufung des großen Bären'. Zur Überlagerung biblischer und nichtbiblischer Prätexte. In: Oda Wischmeyer, Stefan Scholz (Hgg.), Die Bibel als Text. Beiträge zu einer textbezogenen Bibelhermeneutik. Tübingen, Basel 2008, S. 235-245.
  • Literaturwissenschaft und ihre Nachbarwissenschaften: Musikwissenschaft. In: Thomas Anz (Hg.), Handbuch Literaturwissenschaft. Bd. 2: Methoden und Theorien. Stuttgart/Weimar 2007, S. 427-432.
  • Kontexte: Musik. In: Thomas Anz (Hg.), Handbuch Literaturwissenschaft. Bd. 1: Gegenstände und Grundbegriffe. Stuttgart/Weimar 2007, S. 378-382.
  • Moralität und Modernität. Schillers Konzept der 'schönen Seele' im Lichte der literaturhistorischen Diskussion. In: Walter Hinderer (Hg.), Schiller auf dem Weg in die Moderne. Würzburg 2007, S. 83-99.
  • Dies ist kein Pfeifen. Musik und Negation in Franz Kafkas Erzählung 'Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse'. In: Claudia Liebrand (Hg.), Franz Kafka. Neue Wege der Forschung. Darmstadt 2006, S. 180-193.
  • Abschied und Willkommen. Beethovens Dynamisierung und Paradoxierung der Sonatenform in der Klaviersonate op. 81a Es-Dur 'Les Adieux'. In: Roland Borgards, Almuth Hammer, Christiane Holm (Hgg.), Kalender kleiner Innovationen. 50 Anfänge einer Moderne zwischen 1755 und 1856. Für Günter Oesterle. Würzburg 2006, S. 259-263.
  • Die "Schöne Seele": anthropologisches Modell oder pädagogisches Konzept? In: Brigitta Fuchs, Lutz Koch (Hgg.) Schillers ästhetisch-politischer Humanismus. Die ästhetische Erziehung des Menschen. Würzburg 2006, S. 67-78.
  • Odradek und die Holzhobelmaschine. Rhetorische und mythopoetische Aspekte der Beschreibung in Erzähl- und Gebrauchstexten Franz Kafkas. In: Peter Klotz, Christine Lubkoll (Hg.): Beschreibend wahrnehmen - wahrnehmend beschreiben. Sprachliche und ästhetische Aspekte kognitiver Prozesse. Freiburg i. Br. 2005, S. 211-228.
  • Anfänge. Zum Begriff der Moderne als Kategorie der Literaturgeschichtsschreibung. In: Barbara Aufschnaiter, Dunja Brötz (Hgg.) Russische Moderne interkulturell. Von der Blauen Blume zum Schwarzen Quadrat. Innsbruck u. a. 2004, S. 148-166.
  • Faust als Prototyp des neuzeitlichen Menschen. In: Bettina Hutter (Hg.), Oper im Kontext. Minitheater bei den Salzburger Festspielen. Innsbruck u. a. 2003, S. 251-259.
  • Wahlverwandtschaft. Naturwissenschaft und Liebe in Goethes Eheroman. In: Erzählen und Wissen. Paradigmen und Aporien ihrer Inszenierung in Goethes 'Wahlverwandtschaften'. Hg. Gabriele Brandstetter. Freiburg i.Br. 2003, S. 261-278.
  • Mythos und Gewalt. Überlegungen zu einem Kulturphänomen der Gegenwart. Zu: Studien zur Kinderpsychoanalyse XVIII (2002), S. 131-156.
  • Der abwesende und der öffentliche Autor. Einführung. In: Heinrich Detering (Hg.): Autorschaft. Positionen und Revisionen. Stuttgart/Weimar 2002, S. 455-460.
  • 'Neue Mythologie' und musikalische Poetologie. Goethes Annäherungen an die Romantik. In: Goethe und das Zeitalter der Romantik. Hg. Walter Hinderer in Verbindung mit Alexander v. Bormann, Gerhart v. Graevenitz, Gerhard Neumann, Günter Oesterle und Dagmar Ottmann. Würzburg 2002, S. 399-412.
  • Rhythmus. Zum Konnex von Lebensphilosophie und literarischer Moderne um 1900. In: Christine Lubkoll (Hg.): Das Imaginäre des Fin de Siècle. Freiburg i.Br 2002, S. 83-110.
  • Ingeborg Bachmann: Utopie und Kritik. Ingeborg Bachmanns 'Der gute Gott von Manhattan'. In: Interpretationen. Ingeborg Bachmann. Hg. Mathias Mayer, Stuttgart 2001, S. 122-139.
  • "Mon esprit s'exile." Erinnern und Vergessen in melancholischen Gedichten der Romantik (zu Novalis, E.A. Poe, Nerval und Baudelaire). In: Erinnern und Vergessen in der Romantik. Hg. Günter Oesterle in Verbindung mit Alexander v. Bormann, Gerhart v. Graevenitz, Walter Hinderer, Gerhard Neumann und Dagmar Ottmann. Würzburg 2001, S. 159-176.
  • Soziale Experimente und ästhetische Ordnung. Kleists Literaturkonzept im Spannungsfeld von Klassizismus und Romantik. In: Heinrich von Kleist. Gewagte Experimente und kühne Konstellationen zwischen Klassizismus und Romantik. Hg. Christine Lubkoll und Günter Oesterle in Verbindung mit Alexander v. Bormann, Gerhart v. Graevenitz, Walter Hinderer, Gerhard Neumann und Dagmar Ottmann. Würzburg 2001, S. 119-135.
  • Über Sinn und Unsinn von Gedenkjahren. Zur ersten Diskussionsrunde. In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 44 (2000), S. 293-297. [auch in Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 43 (1999), S. 1-6.]
  • Rhythmus und Metrum. In: Literaturwissenschaft. Einführung in ein Sprachspiel. Hg. Heinrich Bosse u. Ulla Renner-Henke, Würzburg 1999. S. 103-121.
  • "Eine mythische Komposition". Aporien der Liebe in Mörikes 'Peregrina I-IV'. In: Interpretationen. Gedichte von Eduard Mörike. Hg. Mathias Mayer, Stuttgart 1999, S. 57-81.
  • "Dies ist der Friedhof der ermordeten Töchter". Geschlechterdifferenz und Psychoanalyse in Ingeborg Bachmanns 'Todesarten'. In: Studien zur Kinderpsychoanalyse XV, 1999, S. 74-96.
  • Das Lachen in der Literatur. Begegnungen zu einem Kulturthema im Deutschunterricht am Beispiel von Franz Kafka. In: Didaktik Deutsch 5 (1998), S. 18-35.
  • 'Ohren-Zeugen'. Weibliche Musik und männliche Künstlerschaft in Wilhelm Heinses Roman 'Hildegard von Hohenthal'. In: Das Geschlecht der Künste. Hg. Sigrid Weigel, Köln 1996, S. 70-104 (zugleich: Kap. der Habilitationsschrift).
  • Körper-Sprache. Zur Sprach(erwerbs)theorie der französischen Psychoanalytikerin Julia Kristeva. In: Studien zur Kinderpsychoanalyse XIII 1996, S. 157-177.
  • "Ein grauenhaftes Kriterium bey Gott"? Probleme einer Frauenliteratur-Geschichte. In: Literatur für Leser 2 (1995), S. 50-58.
  • 'Aus-Lese'. Intertextuelle Bezüge in Thomas Bernhards Roman Auslöschung. In: Neue Aspekte der Literaturwissenschaft. Kulturthema Essen - Intertextualität - produktive Verfahren. Hg. Max Leonhard. Traunstein 1995, S. 47-57.
  • Der Lehrbrief des (Kapell-) Meisters. E.T.A. Hoffmanns 'Kreisleriana' - ein Anti-Bildungsroman? In: Romantisches Erzählen. Hg. Gerhard Neumann in Verbindung mit Alexander v. Bormann, Gerhart v. Graevenitz, Walter Hinderer, Günter Oesterle und Dagmar Ottmann. Würzburg 1995, S. 195-205.
  • "Basso ostinato" und "kontrapunktische Verschlingung": Bach und Beethoven als Leitfiguren in E.T.A. Hoffmanns 'Kreisleriana'. In: Ton - Sprache. Komponisten in der deutschen Literatur. Hg. Gabriele Brandstetter, Bern, Stuttgart, Wien 1995, S. 71-98.
  • Männlicher Gesang und weiblicher Text? Das Verwirrspiel der Autorschaft in Clemens Brentanos 'Der Sänger'. In: Autorschaft. Genus und Genie in der Zeit um 1800. Hg. Ina Schabert und Barbara Schaff. Berlin 1994, S. 191-211. (zugleich: Kap. der Habilitationsschrift).
  • Die heilige Musik oder die Gewalt der Zeichen. Zur musikalischen Poetik in Heinrich von Kleists Cäcilien-Novelle. In: Heinrich von Kleist: Kriegsfall - Rechtsfall - Sündenfall. Hg. Gerhard Neumann und Wolf Kittler, Freiburg i.Br. 1993, S. 317-343. (zugleich: Kap. der Habilitationsschrift).
  • Dies ist kein Pfeifen. Musik und Negation in Franz Kafkas Erzählung 'Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse'. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 66 (1992), S. 748-764.
  • Literatur von Frauen. Theorie und Praxis der Lektüre. Mit Textbeispielen von Christa Wolf (Kassandra) und Ingeborg Bachmann (Der Fall Franza). In: Akademiebericht Nr. 215: Germanistenkongresse Suhl April 1991 - Zwickau März 1992. Hg. Georg Behütuns und Gerhard Lippert, Dillingen 1992, S. 54-68.
  • "In den Kasten gesteckt." Goethes 'Neue Melusine'. In: Sehnsucht und Sirene. Vierzehn Abhandlungen zu Wasserphantasien. Hg. Irmgard Roebling, Pfaffenweiler 1992, S. 49-63.
  • "Man muß nicht alles für wahr halten, man muß es nur für notwendig halten." Die Theorie der Macht in Franz Kafkas Roman 'Der Proceß'. In: Franz Kafka: Schriftverkehr. Hg. Wolf Kittler und Gerhard Neumann. Freiburg i.Br. 1990, S. 49-63.
  • "Man muß nicht alles für wahr halten, man muß es nur für notwendig halten." Vorschlag für eine strukturelle Lesart des 'Prozeß' in der Schule. In: Lehren und Lernen 16, Heft 4 (1990), S. 1-31.
  • Johann Wolfgang Goethe: Das Märchen. In: Deutsche Erzählungen des 18. Jahrhunderts. Von Gottsched bis Goethe. Hg. und kommentiert von Heide Hollmer, Christine Lubkoll, Albert Meier, Wolfgang Pross und Friedrich Vollhardt. München 1988, S. 296-305.
  • "Diese Heiden-Eva hat seit Urzeiten zwei Gesichter...". Der Mythos von Pandora bei Goethe und Peter Hacks. In: Die Schuld der Worte. Hg. Paul Gerhard Klussmann. Bonn 1988, S. 59-77.

4. Artikel in Lexika und Handbüchern:

Artikel in: E.T.A.-Hoffmann-Handbuch. Epoche - Werk - Wirkung. Hg. Christine Lubkoll, Harald Neumeyer. Stuttgart 2015

Einführung (Fantasiestücke in Callot´s Manier) S. 9-11
   
Einführung (Die Serapionsbrüder) S. 75-78
   
Die ästhetische Teegesellschaft S. 145-147
   
Künstlerische Geselligkeit/Bürgerliche Alltagskultur S. 282-287
   
Erzählen  S. 363-368

Artikel in: Lexikon zur Bibelhermeneutik. Hg. von Oda Wischmeyer u. a., Berlin/New York 2009

Autor  S. 62-63
Hermenuetik  S. 251-252
Methoden  S. 385-386
Mündlichkeit  S. 399-400
Musik  S. 403-404
Text  S. 587-588
Verstehen  S. 639-640

Artikel 'Kunstmusik'. In: Günter Butzer, Joachim Jacob (Hg.), Lexikon literarischer Symbole. Stuttgart/Weimar 2008, S. 1971 f.

Artikel 'Nachkriegsliteratur'. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte. Gemeinsam mit Georg Braungart, Klaus Grubmüller, Jan-Dirk Müller, Friedrich Vollhardt und Klaus Weimar hg. von Harald Fricke.Bd II, Berlin, New York 2000, S.669-672.

Artikel in: Metzler-Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze-Personen-Grundbegriffe. 2. überarbeitete uns erweiterete Auflage. Hg. Ansgar Nünning. Stuttgart 2001. (Artikel in: Metzler-Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze-Personen-Grundbegriffe. Hg. Ansgar Nünning. Stuttgart 1998.)

Thermatologie  S. 607-609
Stoff, literarischer  S. 606-607
Motiv, literarisches  S. 455-456
Metrik  S. 437-439

Artikel in: Kindlers Neues Literaturlexikon. Hg. v. Walter Jens. München 1988 ff.

Marie Luise Kaschnitz - Das lyrische Werk. Bd. 9, München 1990, S. 196-198
   
Günter Eich - Das lyrische Werk. Bd. 5, München 1989, S. 62.64.
  - Maulwürfe. Bd. 5, München 1989, S. 65-66.
   
Paul Celan - Das lyrische Werk. Bd. 3, München 1989, S. 774-778.
   
Ilse Aichinger - Meine Sprache und ich. Bd. 1, München 1988, S. 154-155.
  - Schlechte Wörter. Bd. 1, München 1988, S. 155.
  - Verschenkter Rat. Bd. 1, München 1988, S. 155-157.

5. Rezensionen:

Jeremy Adler, 'Eine fast magische Anziehungskraft'. Goethes 'Wahlverwandtschaften' und die Chemie seiner Zeit. München 1987. In: Arbitrium 1988, S. 192-194.
Sylvelie Adamzik, Subversion und Substruktion. Zu einer Phänomenologie des Todes im Werk Goethes. Berlin/New York 1985. In: Arbitrium 1988, S. 284-286.